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Fallstudie · Radiologie-Forschungsnetzwerk

Alle deutschen Universitätskliniken auf einer Bildgebungs-Datenplattform

RACOON verbindet die Radiologieabteilungen aller deutschen Universitätskliniken. Firemetrics ist das Backend für RACOON-CENTRAL und jeden lokalen Knoten.

Organisation RACOON, Netzwerk Universitätsmedizin (NUM)

Umfang Alle deutschen Universitätskliniken [Anzahl 38, Formulierung bestätigen]

Rolle von Firemetrics FHIR-Datenraum, relationale FHIR-Engine, Anbindung an PACS und Objektspeicher, Dashboards

Status Im Produktivbetrieb

Deutschlandkarte mit vernetzten Universitätskliniken

Die ganze Geschichte

Julia van Holt CEO, Firemetrics · März 2026

Julia van Holt CEO, Firemetrics · März 2026

Mit RACOON ("Radiological Cooperative Network") baut Deutschland eine der weltweit ambitioniertesten Bildgebungsplattformen der universitären Medizin – und Firemetrics stellt das Backend dafür bereit. RACOON ist eine Infrastruktur des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM), die alle deutschen Universitätskliniken vernetzt, um medizinische Bilddaten schnell und effizient für die Forschung nutzbar zu machen. Ziel ist eine bundesweite, nutzerfreundliche Plattform, die mono- und multizentrische Studien beschleunigt und die optimale Nutzung klinischer und Forschungsdaten ermöglicht, insbesondere für KI-gestützte Analysen. Firemetrics stellt das technologische Backend für die Radiologie-Forschungsplattform und alle Forschungsstandorte bereit. Dies ist die erste bundesweite Einführung von Firemetrics in der deutschen Universitätsmedizin.

Was RACOON mit der Radiologie-Forschungsplattform erreichen will

RACOON verbindet die Radiologieabteilungen aller Universitätskliniken über lokale RACOON-Knoten und eine zentrale Umgebung ("RACOON-CENTRAL"). Ziel ist es, Bildgebungsdaten – etwa CT- und MRT-Studien – strukturiert, sicher und forschungstauglich verfügbar zu machen.

Über RACOON können Forschende künftig:

  • multizentrische Studien einfacher planen und durchführen,
  • strukturierte radiologische Befunde standortübergreifend analysieren,
  • KI-Modelle für die Bildanalyse föderiert oder zentral trainieren.

RACOON-CENTRAL wird damit zur "Single Source of Truth" für Bildgebungsdaten und zugehörige klinische Daten in der Universitätsmedizin.

Die Rolle von Firemetrics im Projekt

Genau hier setzt Firemetrics an: Die Plattform stellt das Backend für RACOON-CENTRAL und alle RACOON-Knoten bereit. Dazu gehören insbesondere:

  • ein FHIR-basierter Datenraum für Studien- und Metadaten,
  • eine relationale FHIR-Engine für performante, komplexe Abfragen,
  • die Anbindung an PACS und Objektspeicher (z. B. DICOM/DICOMweb, S3),
  • Visualisierungs- und Dashboard-Funktionen.

Auf dieser Grundlage können Projektteams Daten standardisiert harmonisieren, qualitätsgesichert speichern und in Echtzeit analysieren, ohne selbst eine hochkomplexe Dateninfrastruktur betreiben zu müssen. Die No-Code/Low-Code-Oberfläche von Firemetrics ermöglicht zudem den Aufbau von Dashboards und Auswertungen ohne tiefes SQL- oder FHIR-Wissen.

Prof. Dr. med. Tobias Penzkofer, Co-Koordinator des RACOON-Netzwerks, sagt:

"Die Entscheidung für Firemetrics fiel aufgrund objektiver Leistungskriterien – insbesondere für komplexe, standortübergreifende Abfragen – und aufgrund der Fähigkeit, einen einheitlichen Datenraum mit standardisierten Schnittstellen bereitzustellen, der Harmonisierung und Analyse ermöglicht, ohne zusätzliche technische Komplexität an den einzelnen Standorten zu erzeugen."

Rollout an allen deutschen Universitätskliniken

Durch das RACOON-Projekt wurde Firemetrics an allen deutschen Universitätskliniken eingeführt. Damit entsteht eine einheitliche Daten- und Analyseschicht, auf der künftige NUM-Projekte und klinische Forschungsnetzwerke direkt aufbauen können.

Für teilnehmende Standorte bedeutet das:

  • ein zentral wartbares und interoperables Backend statt vieler isolierter Lösungen,
  • klar geregelte Governance- und Zugriffskonzepte,
  • und eine Infrastruktur, die auf Wiederverwendbarkeit, Skalierbarkeit und Datenschutz ausgelegt ist.

Blaupause für andere medizinische Bereiche und den EHDS

RACOON ist nicht nur für die Radiologie interessant: Das Projekt kann als Modell für andere Forschungsbereiche wie Onkologie, Pathologie oder Kardiologie dienen, die vor ähnlichen Herausforderungen in Datenmanagement, Interoperabilität und Analytics stehen.

Über Deutschland hinaus sendet RACOON auch ein wichtiges Signal:

  • für andere Länder, die nationale Forschungsdatenräume aufbauen wollen,
  • und für den entstehenden Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS), der genau solche interoperablen, standardbasierten und datenschutzkonformen Architekturen erfordert.

Mit RACOON zeigt die deutsche Universitätsmedizin, wie ein moderner, anonymisierter Bildgebungs-Datenraum aussehen kann – und Firemetrics liefert die technische Grundlage dafür, dass dieser Datenraum nicht nur entsteht, sondern im Forschungs- und Innovationsalltag auch genutzt wird.

Wie würde das in Ihrem Krankenhaus aussehen?

Nennen Sie uns die Frage. Wir zeigen Ihnen, wie sie auf Ihren Daten laufen würde.