Fallstudie · Transfusionsmedizin
Ein Echtzeit-Dashboard gibt reservierte Blutkonserven schneller frei
Deutsches Krankenhaus · Transfusionsmedizin · begutachtet in Transfusion Medicine (2025)
Ergebnis
Echtzeit
Erkennung von Blutkonserven, die für Patient:innen reserviert sind, die sie nicht mehr benötigen
Konserven werden schneller wieder verfügbar. [Gemessener Effekt, z. B. freigegebene Einheiten pro Monat, TBC aus der Publikation]
- Transfusionsmedizin
- Krankenhaus
- Deutsches Krankenhaus
- Verwendete Daten
- KIS und LIS, harmonisiert in FHIR
- Technologie
- Direkte SQL-Abfragen in Echtzeit, visualisiert in Grafana
- Plattformebenen
- Datengrundlage und Echtzeit-Dashboard
- Publikation
- Transfusion Medicine (2025)
So funktioniert es
Von der Statusänderung zur freigegebenen Konserve
Konserve reserviert
Ein Blutprodukt wird im LIS für eine:n Patient:in reserviert.
Patientenstatus ändert sich
Das KIS erfasst Entlassung, Verlegung oder Versterben.
Dashboard markiert
SQL auf harmonisierten FHIR-Daten erkennt die Diskrepanz in Echtzeit.
Konserve freigegeben
Die Blutbank gibt die Einheit zurück in den Bestand.
Das Problem
Blutprodukte bleiben für Patient:innen reserviert, die entlassen oder verlegt wurden oder verstorben sind, weil Reservierung und Patientenstatus in getrennten Systemen liegen. Knappe Einheiten bleiben länger blockiert als nötig.
Was umgesetzt wurde
KIS- und LIS-Daten wurden auf der Firemetrics-Datengrundlage in FHIR harmonisiert. Direkte SQL-Abfragen laufen in Echtzeit und speisen ein Grafana-Dashboard für die Blutbank.
Das Ergebnis
Reservierte Einheiten für Patient:innen, die sie nicht mehr benötigen, werden automatisch erkannt und stehen schneller wieder zur Verfügung. Die Arbeit wurde begutachtet und in Transfusion Medicine (2025) veröffentlicht.
Echter Screenshot: Blutprodukte-Dashboard in Grafana, anonymisiert 1 2
- Transfusion Medicine, 2025 · Autor:innen und DOI
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